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15.01.2008

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Mobilfunkmast in Pfalzel
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Bürgerinitiative gegen Mobilfunksender im Wohngebiet

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Die geheime Aktion der Pfalzeler Baugenossenschaft

Mobilfunkmast in Pfalzel

Am 15.02.2006 wurde die staunende Pfalzeler Bevölkerung durch den Aufbau einer Mobilfunkantenne auf dem Gebäude Mittelweg 2 der Gemeinnützigen Baugenossenschaft Pfalzel überrascht.

Der Baugenossenschaft und ihrem Vertragspartner Deutsche Funkturm GmbH, Berlin, war es gelungen, das Projekt bis zu seiner Realisierung geheimzuhalten. Weder Mieter, Nachbarn oder Mitglieder der Genossenschaft sind vorab informiert worden.

Schon in diesem Verhalten liegt ein eklatanter Verstoß gegen die Selbstverpflichtungserklärung der Mobilfunkbetreiber gegenüber der Bundesregierung. Hier wurde ausdrücklich zugesichert, dass die betroffenen Kommunen und Bürger im Vorfeld von solchen Planungen informiert werden.

Am Sonntag, den 19.02.2006 trafen sich im Jugendheim Pfalzeler Bürger/innen, die sich mit der Aufstellung von Mobilfunkeinrichtungen in unserem Wohngebiet nicht abfinden wollen. Dies alleine schon deshalb, da ausweislich der Informationen der Bundesnetzagentur (bis zum 13. Juli 2005 RegTP, Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post) Pfalzel von zwei Seiten her ausgezeichnet mit Sendeanlagen versorgt ist, die weitere Einrichtungen im Wohngebiet völlig überflüssig machen.

Die Schilderungen einiger Immobilienbesitzer lassen den Schluss zu, dass die Deutsche Funkturm GmbH mit einer regelrechten Drückergruppe über Pfalzel hergefallen ist. Während alle angesprochenen Hausbesitzer offensichtlich der Versuchung widerstanden, glaubte ausgerechnet die gemeinnützige Baugenossenschaft Pfalzel, auf dieses lukrative Zubrot nicht verzichten zu können. Die Belange der hiervon betroffenen Bürger wurden dabei sträflich missachtet.

Es wurde folgender Maßnahmenkatalog verabschiedet:

  • gerichtliche Schritte gegen Inbetriebnahme
  • Unterschriftenaktion gegen Mobilfunkeinrichtungen im Wohngebiet
  • Einwirkung auf Genossenschaft und Betreiber der Anlage mit dem Ziel einer einvernehmlichen Auflösung des Vertrages
  • Die Gruppe wird sich in 14 Tagen, Sonntag, den 05.03.2006 um 11:00 im Amtshaus treffen. Hierbei sollen eventuell erforderliche weitere Schritte erörtert werden. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger sind hierzu eingeladen.

 

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