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Das Schrottlager wird entsprechend der erweiterten Produktion vergrößert, von seiner Lage her aber nicht verändert. Eine andere Heranführung des Anlieferverkehrs ist von daher nicht begründet. Auch werden den Bereich der derzeitigen Zufahrt weiterhin schwere LKW mit Betriebsstoffen anfahren.
Der im Vergleich zur heutigen Situation ohnehin stark zunehmende LKW-Verkehr wird unnötig nahe an die Pfalzeler Wohngebiete herangeführt. Es kann nicht sichergestellt werden, dass anfahrende LKW die B 53 schon auf Höhe der beiden Kreisel verlassen. Vielmehr ist zu unterstellen, dass sie in hoher Zahl erst an der Verbindungsspange gegenüber Michelin abfahren und dadurch unmittelbar an den Wohnbereichen vorbeifahren.
Die vorliegenden Baupläne sind auf deutlich veralteten Planvorlagen erstellt. Diese enthalten nicht die neue Trasse der B 53 mit den beiden Kreiseln und zeigen das 2. Hafenbecken noch in voller Größe. Dadurch wird der Eindruck erweckt, anfahrende LKW hätten keine andere Möglichkeit, als von der Hafenseite her anzufahren. Die neue Verbindungsspange zur B 53, die für die Fahrer die schnellste und einfachste Anfahrt darstellt, ist in diesen Unterlagen noch nicht vorhanden.
Die Antragsunterlagen sind in folgenden Punkten nicht schlüssig:
Das Proterra-Gutachten zur Lärmentwicklung prognostiziert auf Blatt 20 / 21 Schrottanlieferungen pro Tag vom 1.575 Tonnen. Dies entspricht 68 LKW mit durchschnittlich 23 t Ladung, die in der Zeit von 6:00 bis 22:00 Uhr anliefern werden.
Das Fließbild zu den Antragsunterlagen des TSW beziffert die Schrottbeschickung des Ofens auf 95 t / Stunde. Dies entspricht einer Tagesmenge von 2.280 Tonnen und erfordert mindestens 99 LKW-Ladungen. In der Zeit von 6:00 bis 22.00 Uhr ist also mit mehr als 6 LKW stündlich zu rechnen, die alleine zur Anlieferung des benötigten Schrotts erforderlich sind.
Ähnlich unschlüssig sind die Zahlen zum Abtransport der Schlacke. Das gleiche Gutachten schätzt auf Blatt 23 die tägliche Schlackemenge auf 175 Tonnen, die mit durchschnittlich 9 LKW abtransportiert werden soll.
Gleichzeitig wird die jährlich anfallende Schlackemenge mit 80.000 Tonnen prognostiziert. Dies ergibt bei 300 Arbeitstagen 267 Tonnen täglich und erfordert unter den gleichen Bedingungen mehr als 13 LKW je Arbeitstag.
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